Frankfurt
am Main gehört zu den beliebtesten
Großstädten der Gay Community in Europa mit einer
beachtlichen Zahl an lesbischen und schwulen Einwohner/Innen.
Schätzungen gehen von etwa 40.000 – 50.000 Frauen
und Männern aus, die direkt in der Stadt leben. Hinzu kommen
sehr viele Lesben und Schwule aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet, die
in Frankfurt arbeiten und sich auch gerne in ihrer Freizeit hier
aufhalten.
Bereits ab der Nachkriegszeit entwickelte sich Frankfurt zu einer internationalen Drehscheibe. Ein wesentlicher Grund dafür ist der Rhein-Main-Flughafen, der mit Abstand größte deutsche Flughafen und eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Mehr als 50 Millionen Passagiere werden hier jährlich abgefertigt. Hinzu kommen die zahlreichen Mitarbeiter des Flughafens und die Besatzungen der rund 150 Airlines, die ab Frankfurt in die ganze Welt fliegen. Ein weiterer wichtiger Grund für Frankfurts Internationalität ist die hohe Zahl an Banken, Versicherungen und anderen Konzernen, die in den glitzernden Hochhäusern und prächtigen Villen der Main-Metropole ansässig sind und deren Mitarbeiter die Stadt und Umland auch privat ihr Zuhause nennen.
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Frankfurt
besitzt eine in der Bundesrepublik einzigartige Museums- und
Kulturlandschaft und bietet seinen Gästen das ganze Jahr
über ständig wechselnde kulturelle
Höhepunkte. Wie Perlen auf einer Schnur reihen sich die Museen
am Frankfurter Museumsufer aneinander und präsentieren
regelmäßig spektakuläre Ausstellungen.
Einzigartige
Museumslandschaft
Vom altehrwürdigen, im Jahr 1878 eröffneten
Städel Museum, über das imposante Deutsche
Architektur Museum bis hin zum Deutschen Filmmuseum – das
Angebot ist einzigartig! Weitere erstklassige Museen wie die Schirn
Kunsthalle, das Museum für Moderne Kunst und das Naturmuseum
Senckenberg, aber auch etwas ungewöhnlichere Museen wie z.B.
das Struwwelpeter Museum, das Caricatura Museum oder das Dialogmuseum
finden sich über die ganze Stadt verteilt und sind immer einen
Besuch wert.
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Vorhang auf!
Herausragende Konzerte und
einzigartige Aufführungen von Oper und Theater bieten die
Städtischen Bühnen mit dem Schauspiel und der Oper
Frankfurt am Willy-Brandt-Platz. Auftritte großer
internationaler Stars finden z.B. in der Jahrhunderthalle
Höchst oder der Festhalle an der Messe statt und eine
beeindruckende Programm-Mischung musikalischer Highlights
können Besucher in der Alten Oper genießen. Das 1880
erstmals eröffnete Frankfurter Opernhaus wurde durch einen
Luftangriff im März 1944 stark beschädigt und erst im
August 1981 als „Alte Oper“ feierlich
wiedereröffnet. Neben klassischen Konzerten, Opern und
Theatervorstellungen gehören genauso
selbstverständlich spektakuläre Shows, Revuen und
natürlich Konzerte internationaler Topstars zum Programm. Auch
hier trifft sich daher immer eine große Zahl von Besuchern
aus der kulturbegeisterten schwul-lesbischen Community von Nah und Fern.
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Bretter, die
die Welt bedeuten
Ebenfalls sehr beliebt bei den
lesbischen und schwulen Besuchern ist das 1979 gegründete
English Theatre. Das größte englischsprachige
Theater des europäischen Kontinents produziert in jeder
Spielzeit einen spannenden Mix aus Klassik, Komödie, Krimi
sowie zeitgenössische Theaterstücke und Musicals.
Liberté, Egalité, VARIETÉ: der
Tigerpalast hat sich zu einer weit über die Grenzen Frankfurts
bekannten kulturell-gastronomischen Institution entwickelt, die eine
unvergleichliche Nähe zwischen den Weltstars der
Varieté-Künste und einem faszinierten Publikum
bietet. Stilvoll speisen und anschließend Varieté
hautnah erleben – das gibt es in Frankfurt schon seit
über 20 Jahren. Auch das Künstlerhaus Mousonturm und
das Gallus Theater sind bekannt für unkonventionelle
Aufführungen, die häufig mit schwulen und lesbischen
Künstlern in ihrem Programm viele Gäste aus der
Community anziehen. Seit der Gründung 1994 gibt es im Tits
Theater regelmäßig Shows und Darbietungen
hochkarätiger Gaststars zu bestaunen – hier wird
Travestie-Entertainment feinster hessischer Art geboten. Mit
Bäppi la Belle ist die Hauptattraktion des Hauses
längst zu einer Kultfigur in Frankfurt geworden, die nicht nur
in der Main-Metropole berühmt (und auch berüchtigt)
ist.
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Ebenfalls
in Frankfurt zu Hause war vor langer Zeit eine ganz andere Kultfigur:
Johann Wolfgang von Goethe. Das Frankfurter Goethe-Haus ist
das Geburtshaus des Dichters und zählt zu den wichtigsten und
beliebtesten Dichter-Gedenkstätten Deutschlands. Das
Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert vermittelt mit seinen alten
Möbeln und Bildern ein lebendiges Bild von Goethes Jugend. An
das Haus schließt sich das Goethe-Museum mit einer
Gemäldegalerie aus der Epoche des großen Dichters an.
Nicht nur unter Ballettfreunden bekannt ist die Forsythe
Company, die regelmäßig im Bockenheimer Depot
auftritt. Die Choreographien des Leiters William Forsythe verwenden
eine streng mathematische, jedoch gleichzeitig bildhaft-sinnliche
Tanzsprache. Forsythe gilt als einer der wichtigsten Vertreter des
modernen Balletts.
Zu
Frankfurts Kulturkalender zählen auch bekannte und
traditionelle Volksfeste wie das Opernplatzfest,
der Rheingauer Weinmarkt auf der
Fressgass’ oder das Museumsuferfest,
eines der größten europäischen
Kulturfestivals, das entlang der beiden Mainufer mit kulturellen
Highlights auf verschiedenen Bühnen und zahlreichen
internationalen Spezialitäten lockt. Bereits seit
Jahrhunderten findet im Frankfurter Stadtwald nahe der
Commerzbank-Arena zu Pfingsten der Wäldchestag
statt. Auch die Gay Community feiert hier in der
„Regenbogenarea“ vier Tage lang ausgiebig bis zum
– nur in Frankfurt derart gefeierten –
Pfingstdienstag, dem ursprünglichen Wäldchestag, mit.
Saisonale
Sensationen
Jeden
Frühling und jeden Herbst feiert ganz Frankfurt mit der
Dippemess auf dem Festplatz am Ratsweg das größte
Volksfest der Rhein-Main-Region. Ursprung des Fests war ein
Verkaufsmarkt für Töpfe und Keramik der
Händler aus der Region – daher der Name:
„Dippe“ ist hessisch für Topf. Highlight
für die Community & Freunde ist der kultige Rosa
Montag mit Live-Musik und Show im Festzelt Dippodrom.
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Eine historische Kulisse im Winter bietet der Weihnachtsmarkt
der aufgrund seiner Besucherzahl und Größe zu den
bedeutendsten Weihnachtsmärkten Deutschlands gehört.
Aufwändige und kreative Standdekorationen, die Kulissen von
Römerberg und Paulsplatz und der riesige Weihnachtsbaum machen
den Frankfurter Weihnachtsmarkt zu einem der schönsten
Weihnachtsmärkte in der Bundesrepublik.
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Der Rang Frankfurts als multikulturelle Metropole zeigt sich
nicht zuletzt in der Angebotsvielfalt der Restaurants. Kaum ein Land
oder eine Region der Welt, die hier nicht gastronomisch vertreten
wären! Schwule und Lesben sind gern gesehene Gäste
und das Prädikat „gay-friendly“ ist in
Frankfurts Gastronomie eher der Standard als die Ausnahme. Viele Lokale
haben daher ein treues schwul-lesbisches Stammpublikum. Hierzu
empfiehlt es sich, die aktuellen Szene-Tipps z.B. in den Stadtmagazinen
GAB und BLU Frankfurt zu beachten, die man unter Anderem in Frankfurts
Tourist Informationen erhält.
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Bei aller
Internationalität der Restaurants sollte jeder Besucher aber
unbedingt auch einige der lokalen Spezialitäten
„frisch und direkt vor Ort“ probieren. Wie der Name
schon sagt, ist Frankfurt die Heimatstadt der weltweit
berühmten und meistens paarweise auftretenden Frankfurter
Würstchen. Von dieser Wurstspezialität wurde bereits
1825 in gesellschaftlichen Kreisen berichtet, dass sie „...
an den Tischen der ersten internationalen Hotels in kleinen
Stückchen als Delikatesse zu feinster Tafelmusik gereicht
wurden“. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
kam in Frankfurt noch ein weiterer Wursttyp auf: die Original
Frankfurter Rindswurst. Ihr Siegeszug begann im Jahre 1894, als der
Frankfurter Metzgermeister Karl Gref und seine Frau Wilhelmine (geb.
Völsing) gemeinsam die berühmte Gref-Völsing
Rindswurst erschufen. Die Metzgerei im Hinterhof schließt
sich direkt an das Ladengeschäft auf der Hanauer
Landstraße an. Täglich wird hier frisch produzierte
Ware verkauft und inzwischen ist die Metzgerei ein kultiger
Mittagstreffpunkt.
Spezialitäten
vom Main
Typische
Frankfurter Gerichte wie z.B. „Handkäs’
mit Musik“ – ein in Zwiebel-Essig- Vinaigrette
eingelegter Rohmilchkäse –, „Rippchen mit
Kraut“ oder die traditionelle, aus sieben Kräutern
bestehende „Grüne Soße“ stehen
besonders in Sachsenhausen auf der Speisekarte. Der Frankfurter
Stadtteil ist berühmt für seine Apfelweinkneipen. Der
Apfelwein (häufig auch Ebbelwei, Äbbelwoi oder
Äppler genannt) ist bereits seit über 250 Jahren das
Frankfurter „Nationalgetränk“ und in
vielen der gemütlichen Kneipen wird noch selbst –
nach eigenem Rezept – gekeltert. Auch in der Szene wird das
„Stöffche“ ausgeschenkt und gerne mit
Mineralwasser als „Gespritzter“ getrunken. Zum
Abschluss etwas Süßes? Der Frankfurter Kranz ist
eine beliebte und sehr gehaltvolle Tortenspezialität. Er wird
aus Sand- oder Biskuitteig in einer Kranzform gebacken, dann zweimal
geteilt und die einzelnen Lagen mit Buttercreme und oft mit roter
Konfitüre gefüllt. Zum Abschluss wird der Kranz
vollständig mit Buttercreme bestrichen und mit Krokant
ummantelt. Zum Probieren bietet sich ein Besuch in einem der
traditionellen Frankfurter Kaffeehäuser wie z.B. dem
Café Wacker in der Innenstadt oder dem Café
Laumer im Westend an.
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Frankfurt
macht seinem Ruf als Weltstadt auch beim Shopping alle Ehre.
Große Kaufhäuser, individuelle Boutiquen sowie ein
umfangreiches Angebot an Produkten aus regionaler Herstellung bieten
Einheimischen und Besuchern ein sehr abwechslungsreiches
Shoppingangebot. Auf der Zeil, Deutschlands umsatzstärkster
Einkaufsstraße, sind fast alle großen Marken mit
mindestens einem Geschäft vertreten. Unbedingt sehenswert ist
MyZeil – eine neue Einkaufs- und Freizeitwelt mit einem
vielfältigen Branchenmix auf acht Ebenen und einer
spektakulären Architektur.
Shopaholics
willkommen
Luxusartikel wie Mode, Schmuck und Schuhe internationaler Top-Kreateure
bekommt man (und Frau) am Besten auf der Goethestrasse. Kunsthandwerk
oder kultige und schrille Accessoires, entworfen von Frankfurter
Jungdesignern, entdecken Besucher in den vielen Seitengassen der
Innenstadt und in der Sachsenhäuser
Brückenstraße, in der sich in den vergangenen Jahren
eine kleine aber feine Modeszene angesiedelt hat. Wohnaccessoires und
Designläden finden sich zum Beispiel auf der Berliner
Straße und der Hanauer Landstraße. Nach Kunst,
Kitsch & Kuriosem lässt sich hingegen wunderbar auf
dem berühmten Frankfurter Flohmarkt stöbern, der an
jedem Samstag wechselnd am südlichen Mainufer beim Eisernen
Steg oder im Osthafen die Käufer lockt. In den letzten Jahren
haben sich zudem eine Reihe kleiner und mit viel Liebe
geführter Läden in Frankfurt etabliert, die mit
Charme und Originalität Marktnischen füllen konnten.
So finden sich in Frankfurts Westend etwa im Grüneburgweg oder
rund um die Bockenheimer Landstraße viele schicke
Geschäfte, Nobel-Restaurants und Boutiquen für
zahlungskräftige Kunden wie z.B. die Geschäftsleute
aus den umliegenden Banken und Kanzleien des Viertels. Die Berger
Straße ist mit 2,9 Kilometern die längste
Einkaufsstraße Frankfurts. Sie führt durch das
Nordend und Bornheim und bietet ein buntes, vielfältiges,
originelles und manchmal auch skurriles Angebot an Boutiquen und
Geschäften. Frankfurt hat für jeden Geschmack und
Geldbeutel ein passendes Angebot. Für das leibliche Wohl
bieten die beliebten Wochenmärkte etwa in Bornheim,
Sachsenhausen und vielen anderen Stadtteilen das ganze Jahr
über an wechselnden Tagen frische Waren wie Obst und
Gemüse, Wurst-, Fleisch- und
Käsespezialitäten, Backwaren und vieles mehr aus
Frankfurt und der Umgebung.
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Gourmets
& Gourmands!
In der berühmten Kleinmarkthalle in der Frankfurter Innenstadt
ist sogar jeder Tag ein Markttag. Die historische Halle gilt als ein
wahres Eldorado für Genießer. Nicht nur die Vielfalt
der Waren an über 60 Ständen macht die
Kleinmarkthalle so beliebt, sondern auch die hohe Qualität der
Produkte.
Das
größte Angebot für Schwule und Lesben
findet sich im Innenstadtgebiet zwischen Konstablerwache,
Bleichstraße und Eschenheimer Turm und wird daher gerne als
„schwules Bermuda-Dreieck“ bezeichnet. Vom
historischen Kneipenklassiker „Zum Schwejk“
über die populären Bars und Clubs wie
„Piper Red Lounge“,
„Pulse“,„Lucky´s
LM27“, „Friends“ und der „Bar
Central“ bis hin zur schwul-lesbischen Buchhandlung
„Oscar Wilde“ oder zu Deutschlands einzigen Sexshop
exklusiv für Frauen, dem „InsideHer“
– hier ist alles vertreten. Rund um die Konstablerwache
findet jedes Jahr im Juli der CSD Frankfurt (Christopher- Street-Day)
statt. Die dreitägige Pride-Veranstaltung mit großem
Umzug, Straßenfest und vielseitigem Show- und Musikprogramm
ist eine der größten schwul-lesbischen Partys in
Deutschland. Sie zieht über 200.000 Besucher/Innen auf die
Straße, die ausgelassen für ihren Lebensstil
demonstrieren.
Treffs
& Termine
Doch auch an allen anderen Tagen des Jahres bietet Frankfurt den
Einwohnern und Gästen der Community ein umfangreiches
Gastronomie- und Serviceprogramm mit einer Vielzahl an Clubs, Saunen,
Bars, Cafés und weiteren Szenetreffs. Da sich das aktuelle
Angebot, die Öffnungszeiten, der Partykalender etc.
häufig ändern, empfiehlt sich die Lektüre
der monatlich erscheinenden und kostenlos ausliegenden Stadtmagazine
GAB und BLU Frankfurt.
Auch online geben diverse Portale jederzeit Auskunft
www.gab.publigayte.com
www.frankfurt.gay-web.de
Party-Tipps für Gays
Ausgeschlafen
Von der
einfachen Pension bis hin zu den 5-Sterne-Hotels sind
Unterkünfte aller Kategorien in großer Zahl
vorhanden und viele große internationale Hotelketten (wie
z.B. Best Western, Intercontinental, Hilton, Marriott, Mercure, NH
Hotels etc.) sind mindestens mit einem Haus in zentraler Lage vertreten.
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Auch Anhänger von Boutique- und Designhotels finden
in Frankfurt eine große Auswahl an einzigartigen
Unterkünften wie das
25hours Hotel Frankfurt by Levi's
The Pure
Turm Hotel
Roomers
Art-Hotel Robert Mayer
Innside by Meliã Frankfurt Eurotheum
. Aus dem 22 Stockwerke hohen Luxushotel genießen
die Gäste dank riesiger Fensterfronten in allen
Räumen einen spektakulären Skyline-Blick.
Gay-friendly sind fast alle Unterkünfte, aber wer auf eine Übernachtung unter „seinesgleichen“ nicht verzichten möchte, dem sei das Downtown-Hotel, die Villa Orange oder eine Zimmervermittlung über www.ebab.de (schwul-lesbische Privatzimmervermittlung) zu empfehlen.
Die
Anlaufstellen für Fragen rund um das Thema Aids sind in
Frankfurt sehr vielfältig und stehen allen Betroffenen und
deren Umfeld (oft sogar 24 Stunden) zur Verfügung:
Switchboard -
schwules Info-Cafe der Aids-Hilfe FFM
Alte Gasse 36
60316 Frankfurt
Tel. +49 (0) 69/28 35 35
AIDS-Beratungsstelle
der Stadt Frankfurt mit anonymer Beratung &
Antikörper-Test
Braubachstraße 18-22
60311 Frankfurt
Tel. +49(0) 69/21 23 39 70
LSKH
Lesbisch-Schwules Kulturzentrum
Klingerstraße 6
60313 Frankfurt am Main
Tel. +49(0) 69/29 77 29 6
Lauf
für mehr Zeit
Bei dem mittlerweile schon traditionellen Lauf für mehr Zeit
zugunsten des ambulanten Pflegedienstes der AIDS-Hilfe Frankfurt
wetteifern alljährlich Tausende von Freizeitjoggern,
Spitzenläufern und Prominenten um ihre persönliche
Bestzeit auf dem 5000- Meter-Kurs durch die Frankfurter Innenstadt.
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Mahnmal
Das
Mahnmal zum Gedenken an die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen
im Nationalsozialismus wurde 1994 als erstes Mahnmal seiner Art in
Deutschland der Öffentlichkeit übergeben, es steht
seither auf dem Klaus-Mann-Platz (Kreuzung Schäfergasse und
Alte Gasse). Realisiert wurde der „Frankfurter
Engel“ mit Unterstützung der Stadt Frankfurt am
Main, der Hessischen Kulturstiftung und der Hannchen-
Mehrzweck-Stiftung sowie der Spendenbereitschaft vieler deutscher
Bürger/Innen. Die Skulptur des Engels bildet das Zentrum eines
Platzes in traditioneller Kreuz-Kreis-Form mit vier Sitzbänken
und Buchsbaumhecken – ein Ort des Gedenkens mitten in der
Stadt. Für Johann Boltz (* 1893; † 4. März
1942, KZ Dachau) wurde dank des Engagements der Zeitschrift GAB durch
die örtliche Initiative Stolpersteine und den
Künstler Gunter Demnig in der Savignystraße 55 ein
Stolperstein gesetzt. Damit wurde erstmals im öffentlichen
Raum einem individuellen homosexuellen Opfers des NS-Gewaltregimes mit
einem Denkmal gedacht.
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Memorial
Trotz frühzeitiger und engagierter
Aufklärungsaktivitäten kamen Beratung und Hilfe auch
für viele Frankfurter Bürger/Innen zu spät.
Auf dem ehemaligen Friedhof der Peterskirche –
Begräbnisstätte bekannter Frankfurter Familien, deren
barocke Grabmäler auch heute noch zu sehen sind –
befindet sich das AIDS-Memorial „Verletzte Liebe“
von Tom Fechter. Die in die Friedhofsmauer getriebenen Nägel
stehen symbolisch für jeden AIDS-Toten der Stadt.
Nützliche Links
frankfurt.gay-web.de
