Die Frankfurter Dippemess kann auf eine Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückblicken. Seinerzeit war die "Maamess", wie sie damals noch genannt wurde, ein mittelalterlicher Verkaufsmarkt für Haushaltswaren. Töpfer aus dem Westerwald, dem Kannebäckerland und Urberach verkauften hier Ihre Erzeugnisse, vor allem Ihre Keramikschüsseln und -behältnisse, zu Frankfurterisch "Dippe", die der Veranstaltung dann auch bald Ihren Namen geben. Im Laufe der Zeit gesellten sich zu diesen Haushaltsmessen immer mehr Jahrmarktsbuden und Volksbelustigung.
In den 60er Jahren musste die Dippemess auf den Festplatz am Ratsweg verlagert werden, da das Großgerät der Schausteller nicht mehr innerstädtisch platziert werden konnte. Die hier zur Verfügung stehenden Platzkapazitäten reichten für die rasanten Entwicklung der spektakulären Bahnen und Fahrgeschäften nicht mehr aus. Heute ist die Dippemess Frankfurts größtes klassisches Volksfest. Im Herbst werden jährlich ca. 500.000 Besucher/innen erwartet.