„Da werden die Mägde mit Speise und Wein
voraus schon ins Wäldche gesendet.
Was mancher ersparte jahraus und jahrein,
wird hier nun auf einmal verschwendet.
Da geht es ganz schwarmweis’ mit Menschen hinaus,
mit Reitern, mit Kutschen und Pferden.
Da lagert sich alles ins Grüne zum Schmaus,
als wie das Wild auf der Erden.“
- Johann Wolfgang von Goethe -
„Das Pfingstfest, wie es in Frankfurt gefeiert wird, ist
das fröhlichste Volksfest im echtesten Sinne des Wortes.
Die Leute ziehen hinaus ins Freie, Mann und
Frau mit allem, was zu ihnen gehört, sogar der
Säugling in der Wiege wird mitgenommen ...............
.. alles ist Leben und Freude.“
- Johanna Schopenhauer, 1828 -
„Groß und Klein verlassen die Stadt um nach dem
Wäldchen bei Niederrad zu wallfahrten. Der Frankfurter,
von Natur freigiebig, ist es hier doppelt. Jedem Bekannten
wird zugetrunken und wer Freund
ist von heiteren Menschengesichtern, wird nicht ohne
Lust diese Reihen durchwandern.“
- Chronist Anton Kirchner, 1818 -
„Es gibt im Wäldchen keine Aristokratie, keine
Demokratie, keinen Argwohn und keine Revolution.“
- Chronist Beurmann, 1835 -