Gesundheitswirtschaft FrankfurtRheinMain

Gesundheitswirtschaft

Die Gesundheitswirtschaft in der Region RheinMain ist fortschrittlich und dynamisch.
Die große Anzahl produzierender Unternehmen in den Segmenten pharmazeutische Industrie und Medizintechnik, die ausgezeichnete Versorgung mit Kliniken und Forschungseinrichtungen sind die Basis für innovative Produkte und Dienstleistungen auf dem Gesundheitssektor des RheinMain-Gebiets.

Frankfurt am Main ist Drehscheibe für den nationalen und internationalen Luft- und Bahnverkehr, ist Messe- und Finanzplatz sowie angesehener Forschungs- und Wissenschaftsstandort.
Gesundheit und Medizin spielen in der RheinMain-Region eine besondere Rolle. Es hat sich eine hochprofessionelle Gesundheitswirtschaft mit effizienten Strukturen und Synergieeffekten entwickelt, so dass die Region Frankfurt RheinMain auch als starker Industrie- und Forschungsstandort über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist.
In der Medizintechnik und der Entwicklung von Medizinprodukten nimmt die Metropolregion Frankfurt RheinMain im internationalen Ranking einen der vorderen Plätze ein. Mehr als 700 Unternehmen sind hier angesiedelt, darunter Weltfirmen wie Merck, Fresenius, Sanofi-Aventis Deutschland und Lilly Deutschland, B. Braun, Biotest, Siemens Helthcare Diagnostics, Heraeus, BIT Instruments, Almo Erzeugnisse Erwin Busch und Sirona als Weltmarktführer in der Dentalindustrie.

Innovationen in Forschung & Lehre

Die Verbesserung der Gesundheit für den Menschen ist Antrieb und Herausforderung zugleich für die Gesundheitsforschung. Ihre Innovationen sind es, die elementar zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen. In kaum einer anderen Region in Deutschland gibt es eine derartige Vielzahl von hochkarätigen Kliniken, Pharmaunternehmen, Biotechnologiefirmen, Medizintechnik, Dienstleistern. Innovationen in Forschung und Lehre möchten wir Ihnen am Beispiel der Krebsforschung vorstellen.

Bei der innovativen Krebsbehandlung liegt Frankfurt RheinMain an vorderster Stelle. Obgleich die Diagnose noch immer ein Schock für die Betroffenen ist, gibt es genügend Anlass zur Hoffnung.
Das Universitätsklinikum Frankfurt nimmt eine Vorreiterrolle bei der Erforschung, Weiterentwicklung und Anwendung innovativer Behandlungsmethoden ein. Beispielsweise entwickeln und erforschen die Frankfurter das sog. thermoablative Verfahren, das Heilen mit Hitze. Diese Technologie dient, als Alternative zur Operation, u.a. der Entfernung von Lungenmetastasen und Schilddrüsenknoten sowie aller Arten von Leber- und Weichteiltumoren, www.kgu.de.
Die Universitätsmedizin Mainz trägt mit dem Universitären Centrum für Tumorerkrankung zur Behandlung der Krankheit auf höchstem Niveau und nach aktuellem Stand der Wissenschaft bei und ist von der Deutschen Krebshilfe als „onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet, www.unimedizin-mainz.de.
Die Gesundheit liegt in den Genen: Das Unternehmen bio.logis Zentrum für Humangenetik bietet Untersuchungen durch ausgewählter genetischer Verfahren an, mit denen Erkenntnisse gewonnen werden, die für die individuelle Gesundheit und die Gesundheit der Nachkommen von großem Nutzen sind, www.bio.logis.de.
In einem von wenigen Zentren wird an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main an Knochen- und Protheseninfektionen geforscht, www.bgu-frankfurt.de.

Medizintechnik

Neben innovativer Forschung leistet auch die Medizintechnik einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit. Ob Prävention, Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation – die Medizintechnikbranche ist von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Lebensqualität. Das Spektrum der Anbieter modernster Medizintechnik in der Region Frankfurt RheinMain reicht von Handwerksbetrieben über Krankenhäusern, Universitätskliniken, innovativen Technologie-Entwicklern bis hin zu Konzernen wie Fresenius, B. Braun oder Abbott Diagnostics.

Innovationskraft beschreibt das Erfolgsrezept der medizinischen Industrie im Großraum Frankfurt am Main am besten. Insgesamt bilden 19 Universitäten und Fachhochschulen und eine Reihe bedeutender Forschungseinrichtungen wie z.B. verschiedene Frauenhofer-Institute und die Max-Planck-Institute für Biophysik, Chemie, Hirnforschung, Physiologische und Klinische Forschung sowie die Gesellschaft für Schwerionenforschung in Marburg, das Institut für Mikrotechnik Mainz und das Paul-Ehrlich-Institut in Langen, die Grundlage für das Innovationspotential der Metropolregion. Die exzellenten Möglichkeiten im Bereich der Lehre und Forschung mit Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Industrie ermöglichen eine schnelle und effiziente Umsetzung von Forschungsergebnissen in neue Technologien.

Akutmedizin und Rehabilitation

Interdisziplinär und vernetzt präsentiert sich das RheinMain-Gebiet in Sachen spezialisierte Akutmedizin und medizinische Rehabilitation und sichert durch die hohe Anzahl am Kliniken eine überdurchschnittlich gute Versorgung.

Im weltweiten Vergleich bieten die hiesigen Kliniken ihren Patienten medizinische Kompetenz zu einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kliniken verfolgen interdisziplinäre, fachübergreifende Behandlungsprogramme, abgestimmt auf unterschiedliche Krankheitsbilder und individuelle Anforderungen. Mit den Universitätskliniken in Frankfurt am Main, Gießen und Marburg, dem Sana Klinikum Offenbach und den Hochtaunus-Kliniken steht den Patienten eine überdurchschnittlich gute Maximalversorgung zur Verfügung. Spezialkliniken wie die Deutsche Klinik für Diagnostik und die Aukamm-Klinik in Wiesbaden, die Kerckhoff-Klinik mit ihrem Herz- und Lungenzentrum sowie dem angeschlossenen Harvey Gefäßzentrum in Bad Nauheim sind seit Jahrzenten in der Spitzenmedizin etabliert.
 

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