Die Geschichte des Wäldchestags

Die Historie des Wäldchestages lässt sich nicht eindeutig festlegen. Mangels

urkundlicher Belege werden zwei Varianten des Ursprunges für möglich gehalten.

Historisches Plakat zur Bewerbung des Wäldchestages 1927
Historisches Plakat zur Bewerbung des Wäldchestages 1927 - © Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Die Historie des Wäldchestages lässt sich nicht eindeutig festlegen. Mangels urkundlicher Belege werden zwei Varianten des Ursprunges für möglich gehalten.

Traditionell veranstalteten die Handwerker zu Pfingsten ihre großen, festlichen Umzüge, zahlreiche Handwerkerfeste rührten nicht zuletzt daher, dass das Verwaltungsjahr in der freien Reichsstadt bis 1729 vom 1. Mai bis 30. April gerechnet wurde. Mit dem neuen Verwaltungsjahr begann somit die Amtsperiode der Zunftoberen, was auch ein Grund für ausgedehntes Feiern und Fröhlichsein war.

Möglicherweise ist der Anfang des dritten Pfingstfeiertags auch in dem Brauch zu sehen, nach Pfingsten das Vieh zum ersten mal auf die Weide zu treiben, Knechte und Mägde zogen mit hinaus, um sich an "Speis und Trank" zu laben. Frankfurter Straßennamen wie "Pfingstweide", die schon um 1300 Erwähnung fanden, zeugen noch heute von dieser alten pfingstlichen Tradition.