Frankfurt

sehenswert

St. Leonhardskirche

Das Zentrum der mittelalterlichen Stadt verlagerte sich vom "Domhügel" in Richtung Westen. Für die Frankfurter Bürger schien der Weg zur alten Salvatorkirche zu weit, und so erbaten sie bei dem späteren Kaiser Friedrich II. eine neue Kirche zu erbauen.

Die erste Kirche wurde der Mutter Maria und dem Heiligen Georg geweiht. Die romanische Basilika war 25 Meter lang und 16 Meter breit, hat im Osten zwei Absidentürme, die etwa 30 Meter hoch sind. Außer diesen sind vom Ursprungsbau noch zwei romanische Portale erhalten. Das größte stellt Johannes, Maria, Christus, Petrus und Georg da. 1323 bekam die Kirche eine Reliquie des Heiligen Leonard. Nach 1425 entstand der spätgotische Chor, der zu den schönsten des Mittelrheinischen Gebietes gotischer Zeit zählt. 1508 ließ sich die Familie Holzhausen ein Chörlein an die Kirche bauen, dass später in vielen Reiseführern seines hängenden Gewölbes wegen Erwähnung fand.

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