Frankfurt

sehenswert

Jüdisches Museum Frankfurt

Jüdisches Museum bleibt 24h Stunden online geöffnet

Das Jüdische Museum hat 2016 eine digitale Strategie entwickelt, die seither sukzessive umgesetzt wird. Mit dem Launch der Online-Sammlung am Mittwoch, 28. Oktober, wurde der letzte Meilenstein dieser Strategie verwirklicht. Die Online-Sammlung stellt sowohl Geschichte wie auch Objekte aus den beiden Dauerausstellungen vor und folgt dem Open-Data-Gedanken. Sie ergänzt damit das eigens für die neue Dauerausstellung entwickelte digitale Angebot „Museum to Go“ und macht jüdische Geschichte in Geschichten erfahrbar.
Weitere Informationen finden sich auf der Website unter https://sammlung.juedischesmuseum.de/ im Internet.

Das Jüdische Museum Frankfurt hat am 21. Oktober 2020 nach rund fünf Jahren Bauzeit die Türen seines Neubaus und des sanierten Rothschild-Palais für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Das älteste Jüdische Museum in der Bundesrepublik wird dann über insgesamt 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verfügen und die jüdische Geschichte Frankfurts von Aufklärung und Emanzipation bis zur Gegenwart in einer neuen Dauerausstellung mit neuen Schwerpunkten zeigen. „Frankfurt erhält mit diesem Museumskomplex ein neues Zentrum für jüdische Geschichte und Gegenwart.

Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main macht die Vielfalt jüdischer Kulturen in Geschichte und Gegenwart erfahrbar. Zu diesem Zweck sammelt, bewahrt und erforscht es Kulturgüter und Zeugnisse jüdischen Lebens in Frankfurt. Mit seinen kunst- und kulturhistorischen Ausstellungen, Bildungsprogrammen und digitalen Angeboten sowie seiner Freude an experimentellen Formaten möchte das Jüdische Museum Frankfurt ein Museum ohne Mauern sein.

Jüdisches Museum
Jüdisches Museum - © Jüdisches Museum

Die beiden Standorte des Jüdischen Museums sind von herausragender Bedeutung für die jüdische Stadtgeschichte. Die permanenten Ausstellungen im Museum Judengasse und im Rothschild-Palais unterstreichen die Bedeutung Frankfurts als eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa vom Mittelalter bis zur Vernichtung in der Schoa. Der Neubeginn und die Gegenwart jüdischen Lebens in Frankfurt bilden den Ausgangspunkt dieser Ausstellungen.

Die Arbeit des Museums wird von der Überzeugung getragen, dass die Geschichte von Jüdinnen und Juden in der Diaspora einmalig und jüdische Kulturen von zentraler Bedeutung für die europäischen Gesellschaften sind. Die jüdische Erfahrung von Diskriminierung und Gewalt wie auch des Ringens um Gleichberechtigung und soziale Teilhabe ist von unverminderter Aktualität. Vor diesem Hintergrund wollen wir zu interkultureller Verständigung und zur Selbstreflexion anregen. Wir verstehen unsere Arbeit als vernetztes Handeln im digitalen und sozialen Raum und wirken darauf hin, dass in Europa offene, aufgeklärte und zivile Gesellschaften fortbestehen, in deren Mitte Jüdinnen und Juden weiterhin leben wollen und können.

Montag geschlossen
Dienstag 10:00 - 21:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 21:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00
02.11.2020 bis 14.02.2021 Geschlossen


  • Es gibt einen stufenlosen Zugang über den Hof an der Rückseite des Gebäudes. Die Adresse ist Hofstraße 9. Bitte benutzen Sie die Klingel.
  • Ein Rollator ist vorhanden.
  • Blindenführhunde sind erlaubt.
  • Behindertenparkplätze befinden sich im Hof auf der Rückseite des Gebäudes.

Karte

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