Gäste- und Übernachtungszahlen Frankfurt 2019

Oberbürgermeister Feldmann: Das zehnte Rekordergebnis!

© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Frankfurt am Main, 26. Februar 2020 (tcf).„Im Jahr 2019 wurden in Frankfurt am Main 10.786.473 Übernachtungen (+ 6,3 %)  und mit 6.193.327 erstmals über 6 Mio. Übernachtungsgäste (+ 4,4 %) registriert“, so Oberbürgermeister Feldmann bei der Pressekonferenz zu den Gäste- und Übernachtungszahlen der Stadt Frankfurt am Main. Gemeinsam mit Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF), stellte er die Auswertungen, Hintergründe und Analysen der Jahreswerte der Tourismusbranche vor.

„Der Tourismus ist eine wichtige Querschnittbranche und die Investitionen in den Tourismusstandort Frankfurt am Main zahlen sich nachweislich aus“, erklärte Feldmann. „Sowohl im Binnenmarkt mit 3,6 Mio. Gästen (+ 5,8 %) und 6,1 Mio. Übernachtungen (+ 7,8 %) als auch im Auslandsmarkt mit 2,5 Mio. Gästen (+ 2,3 %) und 4,7 Mio. Übernachtungen (+ 4,3 %) wurden Spitzenwerte erreicht. Das ist ein großer Erfolg“, so der Oberbürgermeister.

„Wir freuen uns, dass wir das Gesamtergebnis trotz schwieriger Randbedingungen, wie wirtschaftliche und politische Krisen in Quellmärkten, noch einmal steigern konnten. Wie wir aktuell an der Pandemie in Asien sehen können, steht der Tourismus immer wieder vor Herausforderungen und ist Risiken ausgesetzt. Wir müssen daher weiterhin auf unseren zahlreichen Märkten weltweit präsent sein und unsere Marketingaktivitäten  auf hohem Niveau halten“, erklärte TCF-Geschäftsführer Feda.

Aus den europäischen Märkten reisten kumuliert 1,1 Mio. Gäste (+ 4,1 %) an und generierten 2,2 Mio. Übernachtungen.

Auch die Übersee-Märkte sorgten 2019 für ein starkes Wachstum. Bei den insgesamt 2,4 Mio. Übernachtungen (+ 2,3 %) aus Übersee stellen die USA mit 708.338 Übernachtungen (+ 9 %) und das mit Abstand größte Kontingent.

Das Frankfurter Beherbergungsgewerbe wuchs 2019 um 13 Betriebe auf 311 mit 59.781 Betten (+ 6,6 %). 

„Der Frankfurter Hotelmarkt ist ausgesprochen dynamisch und einer der wachstumsstärksten in Europa. Das Verhältnis von Übernachtungsaufkommen und Bettenkapazität, ist aber aktuell ausgeglichen. Beide Werte steigen seit einigen Jahren relativ proportional. Aktuell gehen wir davon aus, dass der Markt die auch zukünftig neu entstehenden Hotelkapazitäten kompensieren kann. Solange die Übernachtungszahlen im selben Maß steigen wie die Bettenkapazitäten, ist die Entwicklung noch gesund. Ein überdurchschnittliches Wachstum der Bettenkapazität könnte allerdings dazu führen, dass sich das Verhältnis umkehrt und die Auslastung der Hotels durch den gestiegenen Wettbewerb sinkt“, konstatierte Feldmann.