Museumsuferfest und BHVN 2021 abgesagt

Hoffnung auf Volksfeste in zweiter Jahreshälfte bleibt

Das Museumsuferfest 2021 und auch die Bahnhofsviertelnacht (BHVN 2021) werden auch in diesem Jahr infolge der Corona-Pandemie abgesagt. Die Entscheidungen ließen sich nicht weiter aufschieben. Beiden Veranstaltungen gehen umfangreiche und intensive Planungsphasen voraus, die sich nun nicht weiter verzögern lassen, erklärten Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF).

„Das Museumsuferfest hat als etabliertes Kulturfestival eine Strahlkraft, die Weit über die Grenzen unserer Stadt hinausreicht. Ich bedauere sehr, dass eine erneute Absage unumgänglich ist“, so der Oberbürgermeister. Auch wenn die Impfkampagne mittlerweile gute Fortschritte macht, seien Feste dieser Dimension in der aktuellen Phase der Pandemie nicht seriös planbar.

„Wir haben die Schaustellerinnen und Schausteller im Blick und auch die Sehnsucht vieler Frankfurterinnen und Frankfurter nach ihren Traditionsfesten und Lieblingsveranstaltungen“, betonen Feldmann und Feda. Aus diesem Grund sei die Absage bewusst nicht pauschal für alle Feste 2021 erfolgt. Hoffnung und Zuversicht gibt es weiterhin für die Volksfeste und kleineren Veranstaltungen im Spätsommer und Herbst. So werden das Mainfest, das Apfelweinfestival, der Rheingauer Weinmarkt und auch die Herbst-Dippemess weiter geplant und konzeptionell nach Pandemiebedingungen überarbeitet. Die genannten Feste sind in ihrer Struktur und auch in der Planung weniger komplex als beispielsweise das Museumsuferfest, sind wesentlich kleiner und können besser mit Hygiene- und Schutzkonzepten geplant und durchgeführt werden. Auch der traditionelle Frankfurter Weihnachtsmarkt soll, jeweils abhängig von der Pandemieentwicklung, den Impffortschritten und der Genehmigungslage, in diesem Jahr stattfinden.

Der Oberbürgermeister erteilt der TCF ausdrücklich den Auftrag weiter an den Konzepten für die genannten Veranstaltungen ab Juli/August zu arbeiten und alles für deren Durchführung zu tun.