Grünes Frankfurt

Ob Parkanlagen, Wälder, Streuobstwiesen oder Gewässer, die Frankfurter Naturlandschaft hat viele Gesichter.

Chinesischer Garten im Bethmannpark
Chinesischer Garten im Bethmannpark - © Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Mit der Natur verbunden: Frankfurt am Main

Frankfurt am MainFrankfurt am Main ist in vielerlei Hinsicht eine „grüne“ Stadt, in der nachhaltige Stadtentwicklung unterstützt wird. Dabei werden private, kommunale und gewerbliche Projekte gefördert. Beim Radfahren, Spazierengehen oder Wandern, lassen sich wunderbardie vielen (versteckten) Schönheiten der Mainmetropole entdecken. Ob Parkanlagen, Wälder, Streuobstwiesen oder Gewässer, die Frankfurter Naturlandschaft hat viele Gesichter.

 

Frankfurt gilt als Stadt der Energieeffizienz, denn hier gibt es die meisten Passivhaus-Wohnungen und die effizientesten Bürogebäude Deutschlands. Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main beweist mit den „Klimatours“-Besichtigungen der nachhaltigen Gebäude, wie spannend Klimaschutz und wie schön nachhaltiges Bauen sein kann. Frankfurt am Main hat auch eine Vorreiterrolle bei der Pflege seiner Stadtbäume und trägt die Auszeichnung „European City of the Trees 2014“.

Die Hälfte der Stadtfläche ist unbebaut, so sind 52 Prozent grüne Freiräume und Wasserflächen. Das Frankfurter Stadtbild prägen 160.000 Bäume,rund 1.400 Pflanzen, davon 120 seltene Gewächse.

Ein Hauch von Mittelmeer mit Palmen, Feigenbäumen, Zitronenbäumen und südländischen Pflanzen erleben Spaziergänger am nördlichen Mainufer von Frankfurt, zwischen Friedens- und Untermainbrücke. Dank der Südlage, des Windschattens der Kaimauern und der vom Fluss reflektierten Sonneneinstrahlung können im „Nizzagarten“ auch exotische Pflanzen gedeihen. Die 4,42 Hektar große Anlage ist einer der größten südländischen, öffentlich zugänglichen Gärten nördlich der Alpen.

Mehr als 40 Parks gibt es in der Stadt – vom eher natürlichem Volkspark Niddatal bis hin zum fernöstlichen Chinesischen Garten.

Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist der Palmengarten. Grundstock der botanischen Sammlung bildete einst die herzoglich nassauische Sammlung tropischer Pflanzen. Für sie wurde das „Palmenhaus“ gebaut, unter dessen Glas-Eisen-Konstruktion die Besucher wie durch einen tropischen Dschungel streifen. Mit 29 Hektar Freilandanlagen und Schauhäusern, einer Vielfalt von 13.000 subtropischen und tropischen Pflanzen und einer über 140 Jahre alten Tradition, gehört der Palmengarten zu den meistbesuchten Gärten Europas. Der Palmengarten dient auch als ein beliebter Erholungsort für die Besucher. Insbesondere der Ruderteich und die Liegewiesen laden zum Sonnen und Relaxen ein.

Der Frankfurter Stadtwald ist mit 14 Hektar Fläche und mehreren Weihern der größte stadtnahe kommunale Wald in Deutschland. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es ein derart großes und eng mit dem Stadtgebiet verbundenes Forstgebiet. Er ist gleichermaßen Naherholungsgebiet und grüne Lunge für die Bewohner der Mainmetropole.

Ein 450 Kilometer langes Wegenetz bietet Spaziergängern, Joggern, Radfahrern, Wanderern und Reitern genügend Bewegungsfreiheit. Die Weiher mit ihrer Fauna und Flora sind beliebte Ausflugsziele. Zudem finden sich im Stadtwald erstaunliche Zeugen der Vergangenheit. Vom eiszeitlichen Mainbett über bronzezeitliche und römische Siedlungsspuren bis zur mittelalterlichen Waldweide reicht der Bogen der Erlebnisräume in diesem grünen „Freilichtmuseum“.

Frankfurt ist im wahrsten Sinne des Wortes von einem GrünGürtel umgeben. Diese „grüne Lunge“ nimmt mit rund 8.000 Hektar ein Drittel des gesamten Stadtgebietes ein. Durch den GrünGürtel führt ein 62 Kilometer langer Rundwanderweg/Radrundweg einmal um die Mainmetropole. In 2014 wurde der Rundweg zu Deutschlands schönstem Wanderweg in der Kategorie der Routen (mehrere Tagesetappen) gekürt. Auf die Wanderer warten abwechslungsreiche Landschaften, die durch Wiesen, Weinberge, Streuobstwiesen, Flussauen, Sanddünen oder dichten Wald führen. Mit etwas Glück trifft man vielleicht ein GrünGürtel-Tier. Das Maskottchen erfand man zu Ehren des GrünGürtels.

Die höchste geologische Erhebung in Frankfurt am Main ist der Lohrberg (185m), dort befindet sich einer der letzten Weinberge im Stadtgebiet. Der Aufstieg lohnt die Mühe, denn vom „Hausberg“ hat man einen wunderbaren Panoramablick auf die Skyline von Frankfurt, die Mainebenen, den Spessart und die Höhenzügen des Odenwaldes. Zur Stärkung ist ein Hofladen mit Gastronomie, das „Main-Äppel-Haus“, vorzufinden. Geführt wird das Haus auch als Lernstation rund um die Themen Streuobst und Gartenbau.

Ein einzigartiges Ausflugsziel und Naturerlebnis der besonderen Art bietet ebenfalls der Alte Flugplatz Bonames. Der ehemalige Militärflugplatz wurde naturnah zurückgebaut, also die Flächen der ehemaligen Landebahnen aufgebrochen. Die Natur eroberte sich diesen Raum zurück und es entstand ein einmaliges Stück Wildnis in der Stadt. Auf der Landebahn kann man skaten, Fußballspielen oder Radfahren. Das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main hat als Bauherr mit diesem Projekt den Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2005 gewonnen.

Zu guter Letzt beweist die Frankfurter Grüne Soße mit ihren sieben Kräutern aus der Region, dass man in Frankfurt auch kulinarisch ganz auf Grün gestimmt ist.

Kontakt:

Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main
Elena Holschier-Rupprecht
Kaiserstraße 56
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69/21 24 30 10
rupprecht@infofrankfurt.de

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