Kulturmetropole

Einer der bedeutendsten Standorte für Museen in Deutschland und Europa bildet das Museumsufer.

Außenansicht des Städel Museums bei Nacht, im Hintergrund die Skyline
Außenansicht des Städel Museums bei Nacht, im Hintergrund die Skyline - © Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Die Kulturmetropole Frankfurt am Main

Museum, Theater, Oper, Varieté

 

Frankfurt am Main (tcf). Das Kulturangebot in Frankfurt am Main ist vielfältig und bietet Abwechslung auf höchstem Niveau, alleine die Museumslandschaft umfasst etwa 60 Museen und Ausstellungshäuser. Einen der bedeutendsten Standorte für Museen in Deutschland und Europa bildet das Museumsufer. Dort ist eine besonders hohe Museumsdichte zu finden und das einzigartige Kulturangebot beschert der Stadt einen exzellenten Ruf. Das Museumsufer ist eine ausgezeichnete Kulisse für einen Spaziergang entlang der Ausstellungshäuser. Die „Nacht der Museen“ und das „Museumsuferfest“ gehören in jedem Jahr zu den Höhepunkten der Ausstellungshäuser.

Das Deutsche Filmmuseum gilt als erstes seiner Art in der Bundesrepublik. Es bietet neben einer informativen Dauerausstellung spannende Ausstellungen zu Regisseuren, Schauspielern und zur Filmgeschichte. Das hauseigene Kino präsentiert Filme aus allen Jahrzehnten und in allen Formaten.

Das Haus Giersch – Museum Regionaler Kunst, widmet sich der Kunstgeschichte der Region Frankfurt Rhein-Main. In Wechselausstellungen werden Werke von Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt, deren Leben und Schaffen mit der Region verknüpft waren.

Das Liebieghaus beheimatet eine Skulpturensammlung von höchster Qualität und bietet einen Überblick über 5.000 Jahre Geschichte der Bildhauerei vom alten Ägypten bis zum Klassizismus. Rund 3.000 Werke befinden sich heute in der ehemals privaten Villa. Die Plastiken werden auch inmitten einer wunderschönen Parkanlage ausgestellt.

Das Städel Museum beherbergt Werke europäischer Künstler vom 13. bis zum 20. Jahrhundert, darunter berühmte Maler wie Dürer, Rembrandt, Botticelli oder Picasso. Im Jahr 2012 weihte das Museum einen 3.000 Quadratmeter umfassenden Erweiterungsbau für die Präsentation der Gegenwartskunst ein. Die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) prämierte das Frankfurter Städel Museums als „Museum des Jahres 2012“ in Deutschland.

Das Museum für Kommunikation ermöglicht Besuchern einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt. In der Dauerausstellung „Medien erzählen Geschichte(n)“ können Besucher die Entwicklung der Kommunikation erleben: Von der Buschtrommel über die Postkutsche bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der Post- und Telekommunikationsgeschichte zu entdecken.

Das Deutsche Architektur Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Plänen, Zeichnungen, Skizzen, Entwürfen und Modellen der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie das in das Museum hinein gebaute „Haus im Haus“.

Einblicke in fremde Kulturen erhalten Besucher des Museums der Weltkulturen, das sich auf drei historische Villen erstreckt. Das Museum verfügt über eine einzigartige Sammlung von 67.000 ethnografischen Objekten aus Ozeanien, Afrika, Südostasien sowie Nord-, Mittel- und Südamerika. Ein Bildarchiv mit etwa 120.000 historischen und zeitgenössischen ethnografischen Fotografien und Filmen ergänzen den Bestand. Mit großen Themen-Ausstellungen verwirklicht das Haus seinen Anspruch, die Andersartigkeit fremder Völker mit ihren Religionen und Kulturen deutlich zu machen und auch Gegenwartsprobleme aufzuzeigen.

Im hinteren Parkbereich befindet sich das Bibelhaus, dort begibt sich der Besucher auf eine Expedition in die spannende Welt der Bibel und seine jahrtausendealte Geschichte. Vier Erlebnisräume widmen sich jeweils unterschiedlichen Aspekten: Lebenswelt Altes Testament, Lebenswelt Neues Testament, Quelle der Bibel, Verbreitung der Bibel.

Das Museum Angewandte Kunst Frankfurt, eines der bedeutendsten internationalen Museen seiner Art, hat eine Sammlung, die 5.000 Jahre Geschichte verschiedener Kulturen umfasst. Diese beinhaltet europäisches und ostasiatisches Kunsthandwerk vom 12. – 21. Jahrhundert. Das japanische Teehaus führt den Besucher an den japanischen Teegenuss und die damit verbundenen Traditionen und Rituale heran.

Das Ikonen-Museum bildet den Abschluss der Museenreihe am südlichen Mainufer. Hier eröffnet sich die ganze Bandbreite der christlich-orthodoxen Bilderwelt, präsentiert werden Kunst und Kult der Ikonen vom 15. bis 20. Jahrhundert. Die Kunstwerke geben Einblick in die Welt des orthodoxen Glaubens vom Norden Russlands über den Nahen Osten bis nach Äthiopien.

Überquert man den Main über die Alte Brücke, passiert man den Portikus, der sich auf der Maininsel befindet. Das Gebäude fungiert als Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunstarbeiten aus dem Studenten- und Absolventenkreis der Städelschule.

Im historischen museum frankfurt erhalten Besucher einen Einblick in die Stadtgeschichte: Bilder, Fotos, Grafiken, Möbel, Textilien, Haushalts- und Handwerksgeräte zeigen anschaulich wie die Bürger im Mittelalter lebten - bis in die heutige Zeit.

Die Schirn Kunsthalle gehört zu den renommiertesten Ausstellungshallen in Deutschland. Hier sind wechselnde Ausstellungen mit Werken berühmter Künstler aus unterschiedlichen Epochen und Ländern zu sehen. In großen Einzelausstellungen wurden u.a. Künstler wie Henri Matisse, Yves Klein, Jeff Koons, Edvard Munch, Yoko Ono und Théodore Géricault vorgestellt.

Das caricatura museum frankfurt – Museum für Komische Kunst beherbergt beeindruckende Arbeiten der bedeutendsten Satiriker und Zeichner aus Deutschland. Die Sammlung besteht aus mehr als 7.000 Originalen der Künstler F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth und Hans Traxler sowie rund 3.500 Zeichnungen weiterer Karikaturisten, darunter Felix Mussil und Marie Marcks.

Das MMK Museum für Moderne Kunst zählt zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Auf 5.000 Quadratmetern zeigt die Sammlung des MMK über 4.500 Werke internationaler Kunst von den 1960er Jahren bis in die aktuelle Gegenwart hinein. Mit dem MMK 1 im Haupthaus, dem MMK 2 im TaunusTurm und dem MMK 3, gegenüber dem Hauptgebäude, hat das Museum drei Standorte.

Unweit des Mainufers befindet sich das Karmeliterkloster. Dieses Ensemble aus alt und neu beherbergt das Institut für Stadtgeschichte sowie in der Klosterkirche und im neuen Anbau das Archäologische MuseumFrankfurt. Eine fast geschlossene Sammlung von Funden aus der römischen Provinzstadt Nida (heutiger Stadtteil Heddernheim im Norden von Frankfurt) zählt zu den Besonderheiten des Hauses. Die Dauerausstellung zeigt Zeugnisse aus der Vorgeschichte der Region Frankfurt Rhein-Main, die bis ins Neolithikum reichen sowie Exponate aus dem frühen Mittelalter.

Abgesehen vom Museumsufer, laden weitere Institutionen in verschiedenen Stadtteilen zum Besuch ein.

Eines der wichtigsten ist das Naturmuseum Senckenberg, es zählt zu den größten Naturkundemuseen Deutschlands und zeigt die heutige Vielfalt des Lebens (Biodiversität) und die Entwicklung der Lebewesen (Evolution) sowie die Verwandlung unserer Erde über Jahrmillionen hinweg. Die Sammlung von Sauriern und Riesen-Walen gilt als die bedeutendste in Europa.

Auch dem „großen Sohn“ hat die Stadt ein Denkmal gesetzt. Das Goethe-Haus ist der Geburtsort des deutschen Dichterfürsten und lässt den Besucher in den Alltag einer typischen bürgerlichen Familie des 18. Jahrhunderts eintauchen. Heute beherbergt das Gebäude auch das Goethe-Museum. Hier sind Dokumente von Johann Wolfang von Goethe und seiner Zeitgenossen ausgestellt.

An einen anderen bekannten Frankfurter, den Nervenarzt Dr. Heinrich Hoffmann, Autor und Illustrator des Kinderbuches „Struwwelpeter“, erinnert das Struwwelpeter-Museum. Hier können Kinder die Geschichte vom „bösen Buben“ Struwwelpeter nacherleben und Erwachsene sich über Leben und Wirken des Autors informieren. Es werden Struwwelpeterausgaben und -parodien aus anderthalb Jahrhunderten gezeigt.

Auch die Bühnen der Kulturmetropole Frankfurt am Main genießen einen exzellenten Ruf. Ein Besuchermagnet sind die Städtischen Bühnen, die bereits vor über 100 Jahren gegründet wurden. Auf sie entfällt rund die Hälfte des Kulturetats, dadurch ist ein hohes Niveau stets gesichert. Also Vorhang auf!

Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Region und findet auch deutschlandweit große Anerkennung. Namhafte Regisseure inszenieren hier regelmäßig - neben Klassikern stehen auch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen auf dem Programm. Das Schauspiel Frankfurt verfügt über ein täglich wechselndes Angebot an Stücken, das momentan etwa 30 Produktionen umfasst.

Die Oper Frankfurt zählt zu den bedeutendsten Opernbühnen in Europa und wurde 1995, 1996 und 2003 von der Zeitschrift Opernwelt als Opernhaus des Jahres ausgezeichnet. Eine Mischung aus Premieren und Repertoire bestimmen den Spielplan. Stets dabei sind Mozart, Strauss, Verdi und Wagner, ergänzt durch Raritäten und zeitgenössische Werke.

Auf die Besucher der Alten Oper Frankfurt wartet allabendlich ein hochkarätiges Programm mit Alter und Zeitgenössischer Musik, mit Klassik und Jazz und – im Sommer und zur Weihnachtszeit – mit weltweit erfolgreichen Musicals und Showproduktionen. International bedeutende Dirigenten, Solisten, Ensembles und Orchester sind regelmäßig zu Gast.

The English Theatre Frankfurt ist das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Festland. Das Theater spielt verschiedene Genres, die von Komödien und Parodien, Thrillern und Krimis bis zu Dramen und Tragödien sowie Musicals reichen. Die Auswahl beinhaltet sowohl Klassiker als auch neue und moderne Schauspiele.

Der Tigerpalast ist in der Frankfurter Innenstadt und gilt national sowie international als Markenzeichen für hochkarätige Artistik und Varietékunst. Zum Greifen nah erleben die Gäste ein ganzjährig spielendes Varieté-Theater für Artisten aus aller Welt. Die zwei Revuen, an fast jedem Abend, bieten das Beste vom Besten der internationalen Unterhaltungskunst.

 

Kontakt:

Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main
Elena Holschier-Rupprecht
Kaiserstraße 56
60329 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 / 21 23 31 20
rupprecht@infofrankfurt.de

 Presse-Info Kulturmetropole  (pdf - 84,20 kB)