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Bad Homburg v. d. Höhe

Bad Homburg? Muss man gesehen haben!

In der rund 55.000 Einwohner zählenden Kurstadt, zwischen der Mainmetropole Frankfurt und dem Mittelgebirge Taunus gelegen, trifft fast an jeder Ecke Tradition auf Moderne. Außerdem wartet ein Kulturangebot auf die Besucher, das sich sehen lassen kann.

Die vorherrschende Farbe Bad Homburgs ist Grün – was wiederum den wunderschönen Parks mitten im Innenstadtgebiet geschuldet ist. Da wäre zum einen der Kurpark, der 1856 durch den königlich preußischen Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné angelegt wurde und zu jeder Jahreszeit zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. Weitere Highlights im Kurpark sind das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Kaiser-Wilhelms-Bad, der historische Golfplatz von 1889 (und damit der älteste Golfplatz Deutschlands) und natürlich die Spielbank, in der einst schon Fjodor Michailowitsch Dostojewski sein Glück versuchte. Heute verbindet das Casino prickelnden Spielgenuss mit anspruchsvoller Abendunterhaltung.

Nicht weit vom Kurpark entfernt, findet sich rund um das Landgrafenschloss die zweite große Parkanlage, der Schlosspark. In dem historischen Gemäuer (von 1679 bis 1686 auf dem Bergfried der mittelalterlichen Burg errichtet) selbst lebten einige bekannte Zeitgenossen. So arbeitete der deutsche Dichterfürst Friedrich Hölderlin hier als Hofbibliothekar und die Kaiser-Familie hatte Bad Homburg und das Schloss zu ihrem Sommersitz auserkoren. Und so findet sich im Bad Homburger Landgrafenschloss die letzte vollständig eingerichtete kaiserliche Wohnung auf deutschem Boden.

Vom Schloss ist es nicht weit bis zu Bad Homburgs großer Shoppingmeile – der Louisenstraße. Hier können Spaziergänger von Autos ungestört bummeln. In der Fußgängerzone reihen sich kleine Boutiquen sowie inhabergeführte Geschäfte, aber auch Ableger großer deutsche Filialisten aneinander. Stärken kann man sich in diversen Cafés und gastronomischen Betrieben, die für kulinarische Abwechslung sorgen.

Apropos Abwechslung: Das Kulturleben in Bad Homburg ist ungemein lebendig. An unzähligen Veranstaltungsorten werden das ganze Jahr über Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen geboten. Zu den Höhepunkten, die auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus strahlen, zählen die Blickachsen-Ausstellung, eine Skulpturen-Biennale mit Werken großer Künstler, der Bad Homburger Sommer, das Orgelfestival Fugato und das Poesie- und Literatur-Festival, das alljährlich die Stars der deutschen TV- und Theater-Szene zu Lesungen in die Stadt lockt.

Vor dem Toren der Stadt wartet dann auch noch die Saalburg. Das 2000 Jahre alte Römer-Kastell wurde vor 100 Jahren originalgetreu wiederaufgebaut. Sowohl große als auch kleine Besucher kommen bei einem Besuch auf der Saalburg aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der archäologische Landschaftspark ist Teil des Weltkulturerbes Limes, der einst die Grenze des Römischen Weltreichs markierte.

Wie sieht der optimale Tag in Bad Homburg aus? Gehen Sie am Vormittag auf der Louisenstraße shoppen, stärken Sie sich mittags in einem der unzähligen Restaurants, gönnen Sie sich am Nachmittag ein paar Stunden Wellness in der Taunus Therme oder bei entspannenden Anwendungen im Day Spa „Kur Royal“ im Kaiser-Wilhelms-Bad und lassen Sie den Abend mit einem Besuch in der Spielbank ausklingen.

Von diesem Jahr an gehört auch noch der Besuch des WTA-Rasenturniers im Bad Homburger Kurpark (20. bis 27. Juni 2020) dazu. Wimbledon höchst persönlich hat Bad Homburg als Standort für ein Vorbereitungsturnier auf den Grand-Slam in London ausgewählt. Hintergrund ist die lange Tradition, die die Kurstadt mit dem Tennissport verbindet. Bereits 1874 wurde in Bad Homburg erstmals das Racket geschwungen, zwei Jahre später mit dem TC Bad Homburg der erste Tennisclub auf dem europäischen Festland gegründet.

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